Römers Reich: Bedingungslose Bedingungen

Geld regiert die Welt. Das weiß doch jeder. Als Kind waren es zwar meine Eltern, die sagten, wo es lang geht. Und meine Frau muss auch nie mit Geldscheinen winken, um mir eine Richtung vorzugeben, in die ich das Handeln in meiner Welt lenken soll. Ganz so einfach ist es also mit Macht und Penunse doch nicht. Aber bald könnten viele Probleme, die sich mit den Mäusen in den Händen der Falschen verbinden, überwunden sein. Jedenfalls sagen das solche Leute, die sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzen.  

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Scharfe Sprüche: Die Zukunft wird total Curry

Vor 30 Jahren, als die Mauer von Menschen umgestoßen wurde, da war ich echt noch ein junger Kerl. 25 Lenze brachte ich damals auf die Alterswaage und dachte, jetzt geht’s richtig ab. Und es ging auch los. Was waren wir alle berauscht, begeistert und alles schmeckte nach Zukunft. Grau, Stasi und Staub – das sollte schnell verschwinden. Die DDR ist ja auch fix auf der Müllhalde gelandet.

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StadtMensch: Mauermärchen

Es gibt ja immer mehrere Möglichkeiten, eine Beziehung zu beschreiben. Dabei kommt es vor allem auf die eigene Intention an, denn diese entscheidet letztendlich darüber, wie sich das Verhältnis nach außen präsentiert. Manche hassen Harmonie, andere müssen alles in schmalzige Happy-Ends verwandeln und den Dritten geht es ausschließlich darum, dass sie ihre eigenen Pläne auch an den Beteiligten vorbei realisieren können.

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Meine Ex sagt …

… so eine Trennung von einem Mann ist ja irgendwie auch wie der Mauerfall. Endlich hat das Eingesperrtsein ein Ende, sie könne wieder durch die Gegend streunen, frei, lustvoll und ohne Rechenschaftspflicht tun und lassen, was sie wollte. Ich sagte ihr, dass mir der historische Vergleich etwas hinke.

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Mädchen für alles: Parkassistent

Wenn man mal mit offenen Augen durch die Stadt schleicht und darauf achtet, wie hier und dort geparkt wird, könnte man Halteverbot-Schilder speien. Lieferwagen blockieren Radwege, Pkw stehen auf Gehwegen, Behindertenparkplätze werden von kaum beeinträchtigten Menschen genutzt, damit der Weg zur Post oder zum Bäcker nicht zu weit ist und weil’s manchen nicht schnell genug geht, wird das Auto mal eben so abgestellt, dass gleich zwei Haltebuchten belegt sind …

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Summ summ summ, Bienchen summ herum!

Martin Luther hat, als er die Bibel in die deutsche Sprache übersetzte, gesagt: „Ihr müsst den Leuten aufs Maul schauen.“ Er meinte damit, Wörter, Ausdrücke und Wendungen zu verwenden, die im Volk üblich sind. Wenn Sie demnächst wieder in Ihrem Supermarkt an der Kasse stehen und bezahlen wollen, dann schauen Sie auch mal der Kassiererin „aufs Maul“. Hören Sie genau hin, wenn Sie Ihnen die Summe nennt, insbesondere wenn es um die Cent-Beträge geht.

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